
Keine Endkalibrierung erforderlich, physikalisch rückführbar!
LAS – Laserabsorptionsspektroskopie
Das Messprinzip der hochpräzisen Laserabsorptionsspektroskopie beruht auf der Absorption von Licht einer bestimmten Wellenlänge durch das untersuchte Molekül.
Je nach Gasmolekül werden Laserdioden-Lichtquellen mit unterschiedlichen Wellenlängen verwendet; anschließend werden die Intensität des durchgelassenen Lichts (I) und des einfallenden Lichts (I0) am Detektor gemessen (Lambert-Beer-Gesetz), um die aktuelle Gaskonzentration in der Messkammer zu ermitteln.
MZD nutzt zur Gasdetektion ein firmeneigenes, technologisch weiterentwickeltes TDLS-Verfahren, bei dem ein Diodenlaserstrahl mit einer schmalen Bandbreite von 0,05 nm ein Absorptionsband des Zielgases abtastet und so eine hochauflösende Absorptionsmessung im nahen Infrarotbereich durchführt.
Direkte physikalische Messungen
Selektive und kontinuierliche Messungen im Spektralbereich vom sichtbaren Licht bis zum mittleren Infrarot (MID-IR)
Echte Spektroskopie (keine Messung von Hilfsparametern)
Keine Querempfindlichkeit
Eine schmalbandige, abstimmbare Laserquelle gewährleistet höchste Selektivität für das zu messende Gas. Durch die Auswahl der idealen Absorptionslinie werden andere Gase bei der Messung nicht berücksichtigt.
Spektralkorrelationsprüfung mit geringer Anzahl
Es erfolgt ein kontinuierlicher Vergleich der gemessenen und theoretischen Spektren, der als „spektrale Korrelation“ visualisiert wird.
Dies hilft dem Anwender zu erkennen, ob seine Messergebnisse plausibel sind.
Keine Kondensation, schnelle Ansprechzeit, geringer Adsorptionseffekt
Aufgrund der Druck- und Temperaturstabilisierung arbeitet die Messkammer unter Vakuum und verhindert (aufgrund des entsprechend niedrigeren Taupunkts) die Bildung von Kondensat. Der hohe (einstellbare) Durchfluss sowie das Vakuum beschleunigen die Ansprechzeit und minimieren Adsorptions- und Verzögerungseffekte.
Niedrigste Betriebskosten
Für den Betrieb sind keine Verbrauchsmaterialien erforderlich – weder Kalibriergase noch Chemikalien noch der Austausch von Wartungsteilen.
Erkennung von Gaskomponenten | Ammoniak HCl / NH₃ |
Messbereich | 0 - 1.000 ppm |
Untere Nachweisgrenze | ≤ 100 ppb (2σ) |
Linearitätsfehler | ≤ ± 1 ppm oder ± 1 % des Messwerts |
Nullpunktdrift | ≤ ± 0,1 ppm in 8 h |
| Bereichsdrift | ≤ ± 1 % FS in 8 h |